Lieferumfang:
1 x Code Purple Erdbeeren Blaubeeren Himbeeren Limonade Lädla Juice Volle Fresse 10-in-120ml
Code Purple. Schon der Name knallt rein wie ein zu schnell gezogener Shot auf nüchternen Magen. Es ist kein leises Getränk, kein höflicher Schluck für nebenbei – es ist eine Ansage. Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, dazu eine freche Limonadenbasis und das Ganze in diesem kompromisslosen Format: volle Fresse, 10-in-120ml. Klein, konzentriert, und alles andere als harmlos.
Die Farbe zuerst: ein tiefes, fast schon übertrieben sattes Violett, das irgendwo zwischen Sonnenuntergang und Neonlicht hängt. Wenn man die Flasche ins Licht hält, wirkt es fast künstlich perfekt, als hätte jemand Sommer und Nachtleben zusammen in Flüssigkeit gepresst. Und genau das ist die Idee dahinter – ein Drink, der nicht nur schmeckt, sondern ein Gefühl transportiert.
Beim Öffnen kommt direkt dieser Duft hoch. Erdbeeren vorne, süß und vertraut, wie ein warmer Tag im Juni. Aber kaum hat man das registriert, schiebt sich die Blaubeere rein – dunkler, runder, fast schon ein bisschen geheimnisvoll. Und dann die Himbeere: leicht säuerlich, frech, sie sorgt dafür, dass das Ganze nicht zu brav wird. Es ist kein einfacher Fruchtmix, sondern eher wie ein kleines Streitgespräch im Glas, bei dem jeder Geschmack gehört werden will.
Und dann kommt die Limonade ins Spiel. Sie ist nicht nur Füllstoff, sie ist der Kick. Diese leichte Kohlensäure, dieses prickelnde Gefühl auf der Zunge, das alles aufbricht und nach vorne bringt. Ohne sie wäre Code Purple einfach nur ein dicker Fruchtsaft. Mit ihr wird es lebendig, aggressiv fast, ein Getränk, das nicht stillstehen kann.
„Volle Fresse“ ist hier kein Marketing-Gag, sondern ziemlich wörtlich gemeint. Der erste Schluck trifft direkt. Keine langsame Steigerung, kein vorsichtiges Herantasten. Es ist sofort da – süß, sauer, kalt, intensiv. Man merkt die Konzentration. 10-in-120ml bedeutet eben, dass hier nichts verwässert wird. Jeder Bestandteil ist auf Anschlag gedreht.
Interessant ist, wie sich der Geschmack entwickelt. Anfangs dominiert die Erdbeere, weich und einladend. Dann kippt es schnell in Richtung Blaubeere, die Tiefe bringt. Die Himbeere zieht das Ganze wieder hoch, gibt Frische und eine gewisse Schärfe im Nachgang. Und ganz am Ende bleibt diese zitronige Limonadennote auf der Zunge, die Lust auf den nächsten Schluck macht – obwohl man eigentlich weiß, dass es gleich wieder eskaliert.
Es ist ein Getränk für Momente, in denen man nicht halb dabei sein will. Vor dem Club, nach dem Training, irgendwo zwischen „Ich brauch Energie“ und „Ich will einfach was Krasses schmecken“. Code Purple ist kein Begleiter für ein ruhiges Abendessen. Es ist eher der Soundtrack für schnelle Entscheidungen und laute Nächte.
Auch das Format spielt eine Rolle. 120ml wirken erstmal wenig, fast schon wie ein Witz. Aber genau das macht es aus. Es zwingt dich, dich darauf einzulassen. Kein langsames Nippen über eine Stunde. Entweder du gehst rein oder du lässt es bleiben. Und die meisten gehen rein.
Man könnte sagen, es ist übertrieben. Zu süß, zu intensiv, zu viel auf einmal. Aber genau darin liegt der Reiz. In einer Welt, in der vieles glattgebügelt und angepasst ist, kommt Code Purple daher und sagt: „Hier bin ich. Deal with it.“ Es versucht nicht, jedem zu gefallen. Es will Eindruck hinterlassen.
Spannend ist auch die Balance zwischen künstlich und natürlich. Die Fruchtaromen sind klar erkennbar, aber sie sind verstärkt, fast schon überzeichnet. Es ist wie ein Instagram-Filter für Geschmack – nicht unbedingt realistisch, aber verdammt effektiv. Und manchmal ist genau das, was man will.
Die Kombination aus Erdbeere, Blaubeere und Himbeere ist an sich nichts Neues. Aber in dieser Intensität, mit dieser Limonadenbasis und diesem kompakten Format bekommt sie eine ganz andere Wirkung. Es ist nicht mehr nur ein Fruchtmix, sondern ein Erlebnis, das eher in Richtung Energy-Boost geht als in Richtung Durstlöscher.
Am Ende bleibt ein Eindruck, der schwer zu ignorieren ist. Code Purple ist kein Getränk, das man vergisst. Entweder man liebt es oder man findet es zu viel – aber gleichgültig bleibt man nicht. Und vielleicht ist genau das der Punkt: Es will nicht neutral sein. Es will Reaktion.
Und wenn man die leere Flasche in der Hand hält, dieses letzte bisschen violette Flüssigkeit am Boden, dann weiß man: Das war kein normaler Drink. Das war ein kurzer, intensiver Moment, der mehr gemacht hat, als nur den Durst zu löschen. Ein kleiner Ausbruch aus dem Gewöhnlichen. Ein Schluck volle Fresse.
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